Wollschwein/Mangalitza

(Foto: A. Feldmann)
Kennzeichen:
Großrahmige Tiere mit Karpfenrücken, starke Knochen, kräftiger Muskulatur und großen Hängeohren; auffallend lange, gekrauste Borsten („Wolle") in blondem, rötlichem oder schwarzbraunem Farbton. Die Ferkel sind bei der Geburt wie beim Wildschwein braunweiß gestreift.
Verbreitung:
Wegen der hervorragenden Speckdicke Mitte des 19. Jahrhunderts in ganz Europa verbreitet.
Herkunft:
Entstehungsgebiet ist das alte Österreich-Ungarn; das Mangalitza stammt vom serbischen Sumadiasschwein ab.
Eigenschaften/Leistung:
Anspruchloses Speckschwein mit hohem Schauwert, hoher Fettansatz. Die Sauen zeigen sehr gute Muttereigenschaften; gute Mastfähigkeit bei durchschnittlich 750 g täglicher Zunahme. Besondere Qualität des Fleisches bei der Herstellung von Dauerwaren. Sehr anspruchslos und kälteresistent. Relativ kleine Würfe.
Besonderheiten:
Großer Bewegungsdrang und daher für die Freilandhaltung sehr geeignete Rasse. Die Borsten und das Unterhaar werden im Herbst und im Frühjahr abgeworfen.
Bestand:
Heute wenige Tiere in Ungarn, dem Bundesgebiet, Schweiz, Ungarn, Österreich und der Tschechoslowakei.
Herdbuch:
Gefährdungsgrad:
Kategorie „Rassen aus anderen Ländern" in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.
| Besondere Eignung |
| leichtfuttrig, ganzjährige Freilandhaltung |
| . |
| Österreich | Deutschland | Schweiz |
| Gerald
Dunst Neustift 31 A-8272 Sebersdorf Tel.: 03333/3529 e-mail: sonnenerde@aon.at |
Jürgen
Flegler |